Ich bin der Fotograf meiner eigenen kleinen Welt.
Der Welt direkt um mich herum.
Niemand sieht sie so wie ich.
Jedes Blinzeln, ein neues Foto.
Rauscht die Welt an mir vorbei habe ich einen Film vor Augen.
Ich bin der Fotograf meiner eigenen kleinen Welt.
Ich habe Bilder im Kopf, die andere auch im Kopf haben, wir können sie teilen und doch sieht sie jeder auf seine Art.
Ich erkenne Angst und Traurigkeit in meinen Bildern, wo andere ein Mädchen mit einem Lächeln im Gesicht sehen.
Ich sehe das Weinen meines Herzens wo andere das Gute sehen.
Ich fühle den Schmerz der vergangenen Zeiten wo andere Freundlichkeit spüren, Höflichkeit und Offenheit erfahren.
Es sind die Narben auf meiner Haut, die für andere ein Puzzleteil ergeben und für mich eine ganze Welt.
Ich bin der Fotograf meiner eigenen kleinen Welt.
Ich rücke mich in andere Lichter, mal schwarz-weiß, dann rot-schwarz, manchmal blau und manchmal rosa.
Da sind Bilder von gestern, von heute, von morgen - wie viel kann ein Mensch wohl ertragen?
Das sind Bilder die können wir nicht löschen oder zerreißen, wir können sie nicht vergessen oder gar nochmals begreifen.
Ein Bild bleibt ein Bild, erzählt jedem eine andere Geschichte und was bleibt ist die Wirklichkeit.
Ich bin der Fotograf meiner eigenen kleinen Welt.
Ich
will aufbrechen und ausbrechen, will die Realität sehen, manchmal,
nicht immer und dennoch lieber als die Vergangenheit die lähmt, obwohl
die Zeit vergeht.
Die Vergangenheit ist nicht zu ändern und die Zukunft nicht zu wissen, wo ist das Hier und Jetzt?
Eigentlich da, so nah, ich mittendrin und dennoch so weit weg, umgeben von Bildern die meine Welt beschreiben.
Selten im Hier und Jetzt, viel öfter im Damals und Morgen.
Lasst
uns die Bilder nehmen und nur zu bestimmten Zeiten erwähnen, lasst uns
die Augen öffnen für die Wirklichkeit, den Moment, das Jetzt.
Leben in der Wirklichkeit, mit allem was dazugehört.
Schönes und Schlimmes, aber auch im Schlimmen können wir Schönes sehen und Schlimmes in Schönem.
Wir können uns entscheiden zu treiben oder zu kämpfen, zu weinen oder zu lächeln, zu verzagen oder aufzustehen.
Wenn
wir versuchen bewusst das Gute im Schlechten zu sehen, dann geht es uns
besser und die Bilder des letzten Moments bleiben in guter Erinnerung
und geben uns auch jetzt noch Kraft.
Ich bin der Fotograf meiner eigenen kleinen Welt.
Lauri <3
Hallöchen.
AntwortenLöschenSehr schöner Text :)
Bist du noch auf der Freizeit oder warum bist du nie am Handy?
LG
Okay. Oha, was hast du denn?
AntwortenLöschenGute Besserung!