Der Kopf vergisst nicht.
Er ist gefangen, gefangen im selbst konstruierten Gefängnis aus Müssen, nicht dürfen und Wünschen. Ein selbst konstruiertes Gefängnis was uns ängstigt, wenngleich wir frei wären.
Der Kopf beschränkt den Körper und hindert uns am Freisein.
Manipulierte Gefühle und das Denken es müsste sein wie wir es denken, zwingt uns in der Welt zu leben in der wir leben.
Wir sehen Filme im Kopfkino und ertrinken im Herzschmerz.
Wir suchen im Gefühlschaos und schreiben Pläne für unser Leben.
Wir sind zu müde um wach zu sein und zu wach um müde zu sein.
Wir verurteilen uns selbst und andere als gescheitert, wir richten nach eigenem Maß.
Der Kopf vergisst nicht und wenn er versteht, dass alles oft ganz anders vor sich geht, ist es geschehen und zum Ändern zu spät.
Wir würden an uns selbst verzweifeln, doch schließen die Augen vor der Realität, die in unseren Köpfen zur Wahrheit verdreht.
Wären wir bereit zu sehen, die Wahrheit versuchen zu verstehen, wir könnten Gedanken neu gestalten und Freiheit bewusst in unseren Händen halten.
Gelöst vom Kopf, aber nicht kopflos.
Lauri <3
Das mit dem gedanklich eingreifen ist ein guter Punkt.. danke für die Anregung ♥
AntwortenLöschenPendeln muss anstrengend sein. Wie lange fährst du denn jeden Tag? Finde es aber super, dass du auch an ein paar Veranstaltungenteilgenommen hast!
♥