Worte die bleiben und nicht ständig verschwinden.
Ich hatte gehofft glücklich zu sein, meinem Leben Worte und Sinn zu verleihen.
Ich hatte gehofft, ich wäre bereit zu leben, doch liege am Boden- aufgegeben.
Worte sind der Schlüssel Gefühle zu benennen, mit Menschen auf einer Stufe zu stehen, das selbe Gefühl der Freude kann nicht trennen.
Ich hatte gehofft mein Älterwerden hätte einen Sinn, ich wäre geistig nach vorne getreten, doch da ist nur irgendwas zwischen Stillstand und Rückschritt.
Ich sehne mich nach Worten die wiegen, nach Worten, die so viel in sich tragen, dass einem alles klar ist, ohne zu fragen. Worte, die berühren, die verführen, die Sinnlichkeit lassen verspüren. Ich möchte reimen, aufhören zu weinen, möchte Buchstaben tanzen lassen, Worte, die nicht sind zu fassen.
Ich möchte aufbrechen und Neues wagen, alte Brunnen verlassen und neue Wasser tragen.
Stille. Gegenwart.
Ich sitze hier, ganz leise, alles ist leise. Da ist eine Krankheit - mal wieder.
Womöglich jene, an der mein Papa verstarb-
Es ist noch nichts sicher, die OP kommt erst noch.
Wieder zwingt mich das Leben in die Knie.
Doch, es ist anders als sonst.
Ich LEBE noch, ich ESSE noch, ich ATME noch.
Ich weiß nicht wie lange noch.
Auch wenn ich weine und meinem Leben ein Ende setzen will, so ist es JETZT, HIER und HEUTE noch nicht an der Zeit.
Ich gehe nicht gut mit meinem Körper um, vergifte ihn mit Alkohol, schlechten Gedanken und zu viel Zucker.
Leben macht hässlich!
Ich schreibe für heute nicht mehr, denn das würde nur negativ enden.
Ich will wieder schreiben und hoffe, dass da mehr ist, als Stille und Trauer in meinem Kopf
Lauri <3
Immer...
AntwortenLöschenIch glaube nicht ... dass sich das Leben so schlagartig zum Guten wendet ...
Aber es besorgt mich ein bisschen, was bei dir los ist ..?
Ich schicke dir die Kraft, das durchzustehen.
<3
AntwortenLöschen<3
LöschenAlso, mich berühren deine Worte. Sehr sogar.
AntwortenLöschenEs tut mir leid. Für diese Krankheit. Ich weiß, wie es ist, einen Menschen aus der Familie an (diese) Krankheit zu verlieren. Und andere, geliebte Menschen an andere Krankheiten. Ich weiß, zu sagen, dass man damit nicht alleine ist, ändert nichts an dem Schmerz und der Verzweiflung und... dem Unaussprechlichen. Aber ich will sagen, dass es nachgespürt werden kann. Genauso wie du mit deinen Worten Gefühle wecken willst. Und ich denke, ohne selbst zu wissen, dass die eigenen Gefühle ohne in Worte verpackt werden zu müssen, auch verstanden werden können, ist essentiell dafür, Worte zu finden für die Gefühle, die du in anderen wecken willst. Also: Du wirst gespürt, auch mit der Stille.
Viel Kraft
Sehr gerne. Ja, ich kann die Angst nachvollziehen. Wann hast du denn Gewissheit?
AntwortenLöschenDankeschön, das ist lieb von dir.
Alles Liebe
Ich hoffe sehr, dass die Zeit für dich schnell vergeht und du viel Ablenkung bekommst. Kann man abgesehen von der Probe Tumormarker im Blut bestimmen lassen? Wenn die negativ sind, kannst du vielleicht schon etwas durchatmen, noch bevor die Probe zurückkommt.
AntwortenLöschenIch wünsche dir viel Glück für die OP
Ich hoffe, du hast heute Auskunft über die Blutabnahme (und hoffentlich Entwarnung) bekommen.
AntwortenLöschenWie sieht es mit den Suizidgedanken aus? Hast du Hilfe, bist du in Behandlung?
Deine Angst kann ich sehr gut nachvollziehen und dass es dir nicht gut geht natürlich auch. Zwei Wochen sind eine lange Wartezeit, tut mir leid, dass du so lange Ausharren musst. Ich drücke die Daumen, dass alles gut ausgeht.
AntwortenLöschenIch hoffe sehr, dass es nicht akut wird, aber es ist dann trotzdem erleichternd zu wissen, dass da jemand ist, der dich irgendwie auffangen kann, wenn es hart auf hart kommt. Ich schicke dir viel Kraft.
Ich hoffe trotzdem, dass du dich irgendwie an der Hoffnung festhalten kannst. Hast du unter Freunden/Familie jemanden, der dir da beisteht und an den du dich vor allem im Moment wenden kannst?
AntwortenLöschenDankeschön, das ist sehr lieb von dir.