Freitag, 12. August 2016

Das was uns trennt

Ich wünschte ich könnte dich noch einmal sehen, 
noch einmal deine Hand berühren, noch einmal neben dir stehen. 

Es liegen Worte im Raum und Gedanken in der Luft.
Sie werden nicht gesprochen, nur gedacht.
Ihre Freiheit finden sie in Tränen, die unsere Gesichter herunter laufen.
Tränen, die mehr sagen als jedes längst vergessene Wort.

Gefühle die wie Pfeile in unseren Seelen stecken, gebrochene Herzen sie schlagen für zwei.
Für zwei, wenngleich mit dem Wissen, bald ist es vorbei.
Quälend vergehen die Sekunden, die Minuten, die Stunden.
Wir ertragen den Tag zusammen, doch in unserem Innern herrscht finsterste Nacht.

Die Realität liegt vor unseren Füßen, wir wissen um den Abschied der naht.
Doch Worte bleiben Gedanken und Tränen in Minen erstarrt.
Während die Welt sich weiter dreht, stirbt ein Teil in mir wie der Mensch der geht.
Jahre sind vergangen, ein Leben das treibt, es ist die Erinnerung die bleibt.

Du hieltest mich in deinem liebenden Arm, du nanntest mich deine “Prinzessin”, 
so liebevoll und warm.

Welten zerbrachen; Freundschaften die einander versprachen, Eltern die weinen an deinem Grabe, Freunde denen der Blick zurück bleibt als letzte Gabe.
Wir liegen uns in den Armen, wissen um die Zeit die rennt.
Nun ist da der Tod der uns trennt.

Lauri <3

2 Kommentare:

  1. Oh, du kannst wunderbar schreiben!
    Tut mir leid für dich wegen der Person, die gestorben ist... Ich wünsche dir alles Gute, dass du trotzdem gut weiterleben kannst, ohne dass es dir allzu schlecht geht.
    Lg, Nelly.
    Ps, schau mal auf meinem Blog vorbei, vllt gefällt er dir :))

    AntwortenLöschen
  2. Oh man das hört sich so traurig an :( mein Beileid ich hoffe du kannst das gut verarbeiten <3

    AntwortenLöschen