Ich träume von der Schule. Der Realschule. 10. Klasse, kurz vor meinem Abschluss.
Nach der 10. muss ich direkt in einen Beruf einsteigen.
Wenn ich zum Bahnhof fahre, stelle ich mein Fahrrad (im realen Leben) bei Bekannten ab und laufe an einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche vorbei. Ein eventuell zukünftiger Arbeitsplatz.
Es ist dunkel in meinem Traum.
In ein paar Tagen findet ein Kleines Fest auf einer überdachten Terrasse statt.
Ich gehe dort mit einer ehemaligen Klassenkameradin aus der 10. hin.
Wir haben uns überwiegend gut verstanden, aber ich hatte immer das Gefühl, dass ihr Verhalten mir gegenüber nicht echt ist. Ich vermute, dass sie mir ihre Freundlichkeit vorgemacht hat (im Traum und real). Wir hatten eigentlich nur Kontakt in der Schule (im realen Leben).
Es ist dunkel.
Ich stelle mein Fahrrad wie immer bei den Bekannten ab und laufe dann, auf dem Weg zum Bahnhof an dieser Einrichtung vorbei.
Dieses Mal ist alles anders. Ich schaue hoch. Ein riesiges graues Gebäude mit zwei Stockwerken ist zu erkennen.
Jedes Stockwerk weist etwa 5-8 große Fenster nebeneinander auf.
Bei allen Fenstern ist das Rollo nur halb runter gelassen.
Im mittleren Fenster sehe ich etwas das mich erschaudern lässt. Ich sehe nur kurz hin und habe genug gesehen.
Da hängt einer.
Er hat sich erhängt. Ich sehe eine Platzwunde an seiner linken Stirn, das Blut ist über sein Gesicht gelaufen und inzwischen getrocknet. Wo kommt das her? Später im Traum wird es mir klar.
Mir wird übel. Ich will das vergessen. Ich will sowas nicht gesehen haben.
Sein Gesicht ist verzerrt, seine Augen aufgerissen. Er hat längere fahle Haare, sein Kopf ist oberhalb der Stirn nicht mit Haaren bedeckt.
Ich laufe. Ich renne nach Hause, stürme hinein. Meine Mutter steht in der Küche. "Da hat sich einer umgebracht" - platzt es aus mir heraus.
Wie die Szene weiterging weiß ich nicht mehr.
Ich kann dort nicht mehr vorbei gehen. Aber ich muss doch wieder mein Fahrrad dort abstellen.
Am folgenden Tag erscheint die Zeitung. Die Schlagzeile lautet irgendwie "Mann ermordet - Mörderin ist Schuld" oder so.
Ich bekomme Panik und will in meinem Traum das Haus nicht mehr verlassen. Dabei ist die Mörderin bei diesem Mann eingebrochen.
Ich treffe meine ehemalige Schulkameradin. Sie findet das eher lustig was da geschehen ist und spricht immer und immer wieder von der Tat. Ich bitte sie nicht darüber zu sprechen, da ich das Bild vor meinem inneren Auge nicht ertragen kann. Sie lacht. Sie macht mir Angst und erzählt, dass die Mörderin hier noch irgendwo frei herumläuft. Sie wurde nicht von der Polizei gefasst. Ich bekomme Todesangst. Ich will nicht alleine sein. Nirgends fühle ich mich mehr sicher. Weder bei ihr Zuhause, noch bei mir, noch draußen. Überall kann sie sein, oder sie bricht ein und bringt uns auch alle um.
Weiterhin erfahre ich, dass sie den Mann zunächst ermordet hat und schließlich aufgehängt, damit es wie ein Suizid aussieht.
Wir haben die 10. Klasse verlassen und sofort findet ein Ehemaligentreffen statt. Wir sehen unseren Deutschlehrer und wollen mit ihm sprechen. Die Klassenkameradin geht zu ihm, doch ich werde aufgehalten. Die Mörderin?
Ich sehe das Mädchen nun mit unserem Lehrer sprechen.
Kurze Zeit später ist sie wieder bei mir und ich will zu ihm gehen. Zu spät. Er ist in sein Haus gegangen. Ich mochte meinen Deutschlehrer (im realen Leben und auch im Traum sehr ).
Ich verspüre nur Angst. Hektisch schaue ich mich immer wieder zu allen Seiten um. Was, wenn ich die nächste bin, die umgebracht wird.
Dann wird der Traum noch wirrer und unlogischer und ich wache auf.
Zum Glück nur ein Traum, doch das Bild hat sich in meinem Kopf festgebrannt.
Es ist so ekelig. Ich weiß nicht, welche Auswirkungen dieser Albtraum noch auf meine Psyche haben wird. Sry für Fehler in diesem Text, aber ich kann ihn nicht noch einmal durchlesen.
Ich schaue keine Nachrichten, keine Krimis, keine Horrorfilme, nicht mal "K11" (wenns das noch gibt), keine Richtershows. Nichts was irgendwie gruselig sein könnte.
WOHER bekommt mein Kopf dann diese furchtbaren Bilder?
ach fuck das klingt richtig schlimm ich kenne das gut wenn träume einen total mitnehmen.
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