An meiner verzwickten Situation hat sich ein wenig was getan.
Naja, eigentlich noch nichts und doch ein wenig.
Ich habe heute mit meiner Chefin gesprochen.
So gestresst sie manchmal ist und so nervig ihre Sprüche manchmal sind,
so nett kann sie aber auch sein.
Auf irgendeine Art liebevoll, mutmachend.
Ich habe ihr gesagt, dass mich der Job belastet und ich nicht weiß, ob ich das ein Jahr aushalten kann.
Sie meinte, ich soll versuchen mich durchzubeißen. Sie traut es mir zu. Im Praktikantenstatus kann ich auch nichts falsch machen, ich soll es als Erfahrung ansehen und kann nach dem Jahr immer noch machen was ich will.
Aber, wenn es gar nicht mehr geht, dann soll ich ihr rechtzeitig bescheid sagen.
Obwohl sich an meiner Lage erst mal nichts geändert hat, bin ich froh es angesprochen zu haben. Ihre Worte waren ein wenig Balsam für meine tief schwarze und verzweifelte, todessehnsüchtige Seele.
Ein wenig seelisch in den Arm genommen, so fühlt es sich an.
Ich habe ja nun auch meine Stunden reduziert und ich denke, dass mir das gut tut.
Ich werde es auf jeden, jeden Fall versuchen.
Am 15. habe ich schon 3 Monate geschafft!
Das klingt, wenn man bedenkt, dass ich 15 Monate (aufgrund der Studenreduzierung) machen muss, erst mal nicht viel. Aber für mich ist jeder Tag, jede Woche, jeder geschaffte Monat ein riesen Erfolg! Und zu jedem Monatsende werde ich mir eine Kleinigkeit gönnen.
Vielleicht ein neues Parfum, mal etwas Seelenfutter, mal ein neues gut duftendes Duschgel (hast du noch eine Belohnungsidee?).
Ich bin nicht alleine.
Ich habe ein gutes Helfernetzwerk und kann mich jederzeit krankschreiben lassen.
Und nun versuche ich wieder etwas mehr zu leben.
Es ist Tag 7 in diesem Monat und bisher gab es noch nicht einen einzigen Tag ohne Tränen.
Auch heute nicht. Aber vielleicht morgen.
Vielleicht darf meine Seele mal wieder ein wenig Sonne tanken, ein wenig Freude schmecken, ein wenig Abstand von Ängsten und Suizidgedanken nehmen.
Vielleicht.
Ich versuche es. Ich fühle mich so schwach, aber ich gebe noch nicht auf. Erst wenn mein Körper mehr hat, als "nur" diese Magenschmerzen (die, seit ich wieder arbeite, wieder da sind).
Bis dahin gehe ich weiter, Stunde für Stunde, Tag für Tag.
Und da ist einer, da oben, der immer mit mir geht und mich nie alleine lässt.
Das spüre ich jetzt in diesem Moment.
Lauri <3
Dienstag, 7. Januar 2020
Freitag, 3. Januar 2020
Ein leiser Schrei nach Hilfe
Heute bin ich im Auto weinend und zitternd zusammengebrochen.
Ich war an meinem Einsatzort, wo ich eine Klientenfamilie besuchen wollte.
Weder öffneten sie die Tür, noch gingen sie ans Telefon.
Später die Nachricht, sie wollen mich nicht mehr.
Ich rief meine Chefin an, sie wirkt so unfassbar gestresst und das überträgt sich voll auf mich.
Somit werde ich aus der Familie raus genommen, das bedeutet: neue Familie und vermutlich nur noch Arbeit am Nachmittag und Abend, weil die wenigsten vormittags Zeit haben. Nachmittags/ abends ist meine Konzentration so gering, dass das Autofahren gefähtlich wird.
Ich breche in Tränen aus, 2 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten lang.
Ich schluchze, versuche mich zusammenzureißen, schließlich muss ich die 1 1/2 Stunden zum Büro noch heile wieder zurück schaffen.
Am Steuer laufen die Tränen erneut, die Welt ist verschwommen. Ich fahre rechts ran und weine, weine, weine ins Telefon.
"Ich kann nicht mehr!", sage ich meiner Mutter.
Sie ist so eine starke Person. Erst der Verlust ihres Ehemannes (mein Papa) und dann ich als ständige Last, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt (das sage ich, sie unterstützt mich wo sie kann).
Wir überlegen, ob ich das Anerkennungsjahr abbreche/ unterbreche, als Erzieherin halbtags arbeiten gehe und einen neuen Versuch starte, wenn ich die richtige Stelle für mich gefunden habe.
Doch, es sind so viele Hürden da.
1.) Ich habe ja im Dezember beantragt meine Stunden zu reduzieren. Ab 1.1.20 sollte es soweit sein. Bisher habe ich den neuen Vertrag noch nicht unterschrieben und ich weiß nicht, ob ich den jetzt erst unterschreiben soll und später meiner Chefin damit komme, dass ich kündigen möchte (in der Hoffnung, dass sich mein Gemüt doch wieder verbessert und ich bleibe) oder dass ich ihr direkt sage wie schlecht es mir geht und ich kündige.
2.) Ich weiß nicht, ob ich das Anerkennungsjahr später fortsetzen kann, oder ob ich es neu beginnen muss. Das widerum kann ich frühestens Montag klären, weil das Praktikumsamt dann erst wieder geöffnet hat. Heißt: die kommen mir Montag sicherlich mit dem neuen Vertrag und dann MUSS ich ihn ja unterschreiben
3.) Wo soll ich dann hin? Wo soll ich arbeiten? Als Erzieherin im Kindergarten klingt THEORETISCH schön. Praktisch sind Kinder mein Albtraum und schon während der Ausbildung habe ich versucht so wenig Praktika wie möglich mit Kindern zu machen. Wohin dann? Im Heim gibts Nachtschichten, Schulbegleitung ist emotional auch nicht aushaltbar. WO SOLL ICH HIN?
Ich bin so unfassbar verzweifelt. Fühle mich wie ein faules Stück, was sich anstellt einfach arbeiten zu gehen. Mir scheint der Suizid als letzten und sinnvollsten Ausweg. Das hab ich aber noch keinem gesagt.
Bis bald
Lauri
Ich war an meinem Einsatzort, wo ich eine Klientenfamilie besuchen wollte.
Weder öffneten sie die Tür, noch gingen sie ans Telefon.
Später die Nachricht, sie wollen mich nicht mehr.
Ich rief meine Chefin an, sie wirkt so unfassbar gestresst und das überträgt sich voll auf mich.
Somit werde ich aus der Familie raus genommen, das bedeutet: neue Familie und vermutlich nur noch Arbeit am Nachmittag und Abend, weil die wenigsten vormittags Zeit haben. Nachmittags/ abends ist meine Konzentration so gering, dass das Autofahren gefähtlich wird.
Ich breche in Tränen aus, 2 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten lang.
Ich schluchze, versuche mich zusammenzureißen, schließlich muss ich die 1 1/2 Stunden zum Büro noch heile wieder zurück schaffen.
Am Steuer laufen die Tränen erneut, die Welt ist verschwommen. Ich fahre rechts ran und weine, weine, weine ins Telefon.
"Ich kann nicht mehr!", sage ich meiner Mutter.
Sie ist so eine starke Person. Erst der Verlust ihres Ehemannes (mein Papa) und dann ich als ständige Last, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt (das sage ich, sie unterstützt mich wo sie kann).
Wir überlegen, ob ich das Anerkennungsjahr abbreche/ unterbreche, als Erzieherin halbtags arbeiten gehe und einen neuen Versuch starte, wenn ich die richtige Stelle für mich gefunden habe.
Doch, es sind so viele Hürden da.
1.) Ich habe ja im Dezember beantragt meine Stunden zu reduzieren. Ab 1.1.20 sollte es soweit sein. Bisher habe ich den neuen Vertrag noch nicht unterschrieben und ich weiß nicht, ob ich den jetzt erst unterschreiben soll und später meiner Chefin damit komme, dass ich kündigen möchte (in der Hoffnung, dass sich mein Gemüt doch wieder verbessert und ich bleibe) oder dass ich ihr direkt sage wie schlecht es mir geht und ich kündige.
2.) Ich weiß nicht, ob ich das Anerkennungsjahr später fortsetzen kann, oder ob ich es neu beginnen muss. Das widerum kann ich frühestens Montag klären, weil das Praktikumsamt dann erst wieder geöffnet hat. Heißt: die kommen mir Montag sicherlich mit dem neuen Vertrag und dann MUSS ich ihn ja unterschreiben
3.) Wo soll ich dann hin? Wo soll ich arbeiten? Als Erzieherin im Kindergarten klingt THEORETISCH schön. Praktisch sind Kinder mein Albtraum und schon während der Ausbildung habe ich versucht so wenig Praktika wie möglich mit Kindern zu machen. Wohin dann? Im Heim gibts Nachtschichten, Schulbegleitung ist emotional auch nicht aushaltbar. WO SOLL ICH HIN?
Ich bin so unfassbar verzweifelt. Fühle mich wie ein faules Stück, was sich anstellt einfach arbeiten zu gehen. Mir scheint der Suizid als letzten und sinnvollsten Ausweg. Das hab ich aber noch keinem gesagt.
Bis bald
Lauri
Montag, 30. Dezember 2019
Zeit vergeht
Es ist wieder eine Weile her, seit meine Finger hier Zeilen tippten.
Und das ist gut so.
Ich bin froh, dass die Zeit gefühlt schnell vergeht, weil mein Praktikum dann bald vorbei ist.
Ich bin einsam.
Die Depression hat mich verschlungen.
Mein Lebensmut ist weg.
Ich würde gerne sterben dürfen.
Ich bin nicht für das Leben geschaffen.
Alles ist zu viel, alles überfordert mich, ja, selbst aufstehen ist zu viel.
Verzweiflung ist da, ich will einfach nur dass die Zeit vergeht.
Kommt gut ins neue Jahr.
Bis bald.
Lauri <3
Und das ist gut so.
Ich bin froh, dass die Zeit gefühlt schnell vergeht, weil mein Praktikum dann bald vorbei ist.
Ich bin einsam.
Die Depression hat mich verschlungen.
Mein Lebensmut ist weg.
Ich würde gerne sterben dürfen.
Ich bin nicht für das Leben geschaffen.
Alles ist zu viel, alles überfordert mich, ja, selbst aufstehen ist zu viel.
Verzweiflung ist da, ich will einfach nur dass die Zeit vergeht.
Kommt gut ins neue Jahr.
Bis bald.
Lauri <3
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Still und starr ruht der See...
Still!
Morgens, wenn alles noch dunkel ist und der Frost die Landschaft weßlich umschließt.
Still.
Der Winter ist da, Weihnachten nah.
Und in mir? In meinem Leben?
Hektik, Überforderung und viele Tränen.
Zusammenbruch.
Still?
Ruhe finde ich nur im Schlaf.
Dann, wenn niemand etwas von mir erwartet.
Dann, wenn mein Kinder-Ich sein darf.
Dann, wenn ich nichts leisten muss.
Still, wenn mein Körper erstarrt ist und ich nicht mehr atmen muss.
Ich habe eine Mail an meine Hochschule geschrieben, ob es möglich sei, meine Stunden zu reduzieren.
Wenn ja, dann folgt das Gespräch mit meiner Chefin.
Wenn nicht... dann hoffe ich, dass meine Gesundheit das irgendwie mitmacht.
Mir wird von verschiedener Seite dazu geraten meine Stunden zu reduzieren.
Es ist gefährlich was ich tue.
Magenschmerzen, das wenige Essen und dann das Autofahren, wo mir immerzu Fehler passieren, die das ein oder andere Mal hätten tödlich enden können, wenn ich nicht mindestens tausend Schutzengel gehabt hätte.
Ich habe schlimme Gedanken.
Gestern der emotionale Zusammenbruch.
Die Depression hat mich fest im Griff und dennoch gehe ich FUCKING NOCH MAL ARBEITEN!
Ich bin ein bisschen stolz darauf das zu schaffen, aber gleichzeitig schaffe ich sonst nichts mehr, außer schlafen. Ich frage mich, wie ich jemals meinen Lebensunterhalt verdienen soll, wenn mir Vollzeit (was eigentlich normal ist) jetzt schon zu viel ist?
Da ist nunmal die Depression, da ist nunmal dieses Essproblem. Ich gebe wirklich mein bestes nicht kleinbei zu geben, aber mein Körper zeigt mir deutlich, dass er an der Belastungsgrenze angekommen ist. Ich hatte NIE Magenprobleme, die geben mir derzeit den Rest und könnten irgendwann im Magengeschwür enden.
Ich reiche in der kommenden Woche meinen Urlaubsantrag ein und bin froh, wenn ich endlich für ein paar Tage ich sein kann.
Kinder-Ich, weinerlich!
Nicht vernünftig, nicht erwachsen, nicht funktionieren.
Ich bin verzweifelt. Drückt mir bitte die Daumen, dass man seine Stunden während des Anerkennungsjahres reduzieren kann.
Lauri <3
Morgens, wenn alles noch dunkel ist und der Frost die Landschaft weßlich umschließt.
Still.
Der Winter ist da, Weihnachten nah.
Und in mir? In meinem Leben?
Hektik, Überforderung und viele Tränen.
Zusammenbruch.
Still?
Ruhe finde ich nur im Schlaf.
Dann, wenn niemand etwas von mir erwartet.
Dann, wenn mein Kinder-Ich sein darf.
Dann, wenn ich nichts leisten muss.
Still, wenn mein Körper erstarrt ist und ich nicht mehr atmen muss.
Ich habe eine Mail an meine Hochschule geschrieben, ob es möglich sei, meine Stunden zu reduzieren.
Wenn ja, dann folgt das Gespräch mit meiner Chefin.
Wenn nicht... dann hoffe ich, dass meine Gesundheit das irgendwie mitmacht.
Mir wird von verschiedener Seite dazu geraten meine Stunden zu reduzieren.
Es ist gefährlich was ich tue.
Magenschmerzen, das wenige Essen und dann das Autofahren, wo mir immerzu Fehler passieren, die das ein oder andere Mal hätten tödlich enden können, wenn ich nicht mindestens tausend Schutzengel gehabt hätte.
Ich habe schlimme Gedanken.
Gestern der emotionale Zusammenbruch.
Die Depression hat mich fest im Griff und dennoch gehe ich FUCKING NOCH MAL ARBEITEN!
Ich bin ein bisschen stolz darauf das zu schaffen, aber gleichzeitig schaffe ich sonst nichts mehr, außer schlafen. Ich frage mich, wie ich jemals meinen Lebensunterhalt verdienen soll, wenn mir Vollzeit (was eigentlich normal ist) jetzt schon zu viel ist?
Da ist nunmal die Depression, da ist nunmal dieses Essproblem. Ich gebe wirklich mein bestes nicht kleinbei zu geben, aber mein Körper zeigt mir deutlich, dass er an der Belastungsgrenze angekommen ist. Ich hatte NIE Magenprobleme, die geben mir derzeit den Rest und könnten irgendwann im Magengeschwür enden.
Ich reiche in der kommenden Woche meinen Urlaubsantrag ein und bin froh, wenn ich endlich für ein paar Tage ich sein kann.
Kinder-Ich, weinerlich!
Nicht vernünftig, nicht erwachsen, nicht funktionieren.
Ich bin verzweifelt. Drückt mir bitte die Daumen, dass man seine Stunden während des Anerkennungsjahres reduzieren kann.
Lauri <3
Dienstag, 19. November 2019
HILFE
Heute bin ich bei rot über eine Ampel gefahren.
Erst stand ich, plötzlich schaltete die Fußgängerampel von grün auf rot und ich dachte ich dürfte fahren.
ABER ES WAR ROT für die Autos!
Ich danke Gott, dass niemandem etwas passiert ist und das war nicht der erste gefährliche Fehler im Straßenverkehr in den letzten Wochen.
Ich kann nicht mehr!
Ich habe keine Konzentration mehr.
Durch die Magenschmerzen, die Übelkeit und die Essstörung esse ich (viel) zu wenig und treibe Sport, sitze mit knurrendem Magen hinterm Steuer und muss mehrmals die Woche einige Stunden Autofahren.
Meinem Hausarzt ist das egal. Er weiß nichts davon, aber von meinen Beschwerden und es ist ihm egal, gestern war ich dort. Die Schmerzen seien psychisch, man könne nichts machen, Stress sei der Auslöser.
Ich habe Angst.
Nicht um mich, sondern um andere.
Was soll ich tun?
Niemand ahnt etwas. Niemand weiß, wie unkonzentriert ich bin.
Ich will mich am liebsten verstecken.
Aber morgen, morgen muss ich wieder vier Stunden Autofahren.
HILFE
Lauri <3"
Erst stand ich, plötzlich schaltete die Fußgängerampel von grün auf rot und ich dachte ich dürfte fahren.
ABER ES WAR ROT für die Autos!
Ich danke Gott, dass niemandem etwas passiert ist und das war nicht der erste gefährliche Fehler im Straßenverkehr in den letzten Wochen.
Ich kann nicht mehr!
Ich habe keine Konzentration mehr.
Durch die Magenschmerzen, die Übelkeit und die Essstörung esse ich (viel) zu wenig und treibe Sport, sitze mit knurrendem Magen hinterm Steuer und muss mehrmals die Woche einige Stunden Autofahren.
Meinem Hausarzt ist das egal. Er weiß nichts davon, aber von meinen Beschwerden und es ist ihm egal, gestern war ich dort. Die Schmerzen seien psychisch, man könne nichts machen, Stress sei der Auslöser.
Ich habe Angst.
Nicht um mich, sondern um andere.
Was soll ich tun?
Niemand ahnt etwas. Niemand weiß, wie unkonzentriert ich bin.
Ich will mich am liebsten verstecken.
Aber morgen, morgen muss ich wieder vier Stunden Autofahren.
HILFE
Lauri <3"
Freitag, 8. November 2019
Vier Wochen
Diese Woche ging vom Gefühl her schnell vorbei und das ist gut so.
Heute fahre ich weg. In den Harz, auf ein christliches Seminar. Das tut so unfassbar gut, auch wenn es anstrengend wird, weil wir lange wach bleiben werden.
Aber es tut gut.
Meinem Magen geht es aktuell wieder schlechter. Ich warte das Wochenende mal ab.
Am Montag hab ich Uni. Das ist immer ein ganz guter Tag, weil der kurz ist und es was anderes als Arbeit ist.
Weihnachten rückt näher, das ist schön.
Ich fühle momentan recht viel und das ist okay.
Mehr gibt es gerade nicht zu sagen, weil ich auf dem Sprung bin.
Bis demnächst.
Passt auf euch auf.
Lauri <3
Heute fahre ich weg. In den Harz, auf ein christliches Seminar. Das tut so unfassbar gut, auch wenn es anstrengend wird, weil wir lange wach bleiben werden.
Aber es tut gut.
Meinem Magen geht es aktuell wieder schlechter. Ich warte das Wochenende mal ab.
Am Montag hab ich Uni. Das ist immer ein ganz guter Tag, weil der kurz ist und es was anderes als Arbeit ist.
Weihnachten rückt näher, das ist schön.
Ich fühle momentan recht viel und das ist okay.
Mehr gibt es gerade nicht zu sagen, weil ich auf dem Sprung bin.
Bis demnächst.
Passt auf euch auf.
Lauri <3
Freitag, 1. November 2019
Drei Wochen
...sind nun um.
Der Sommer endgültig vorbei, mal wieder, der Herbst ist da und der Winter hat auch schon an die Autoscheiben geklopft.
Drei Wochen in meinem neuen Job sind um. Ich bin froh, dass sie um sind.
Mir macht das alles zwar irgendwie Spaß, aber ich bin so unfassbar schnell überfordert und den Tränen nahe, wenn eine neue Aufgabe dazu kommt.
Ich bin froh, wenn die Zeit schnell vergeht und ich dieses Anerkennungsjahr so gut wie möglich überstehe.
Die Zeilen zum Thema Arbeit werden kürzer, denn die Gedanken um mich selbst werden größer.
Die Essstörung hat meinen Kopf wieder sehr vereinnahmt.
Manchmal so sehr, dass ich dumme Dinge tue, weil ich nicht mehr denken kann. Sie hat mich so sehr in ihren Fängen, dass ich wieder einmal frierend in Jacken und Decken gehüllt auf dem Sofa sitze und mein letztes Obst esse, was ich mir für den Tag zurechtgelegt habe, oder die andere abgewogene Hälfte des Winterjoghurts von gestern.
250gr Joghurt? Einfach so? Nein!
Der Joghurt gleicht fast einer Mahlzeit und so kann ich 125gr. für morgen übrig lassen.
Diese großen Joghurts triggern mich, weil ich manchmal auf die Idee komme, ein Joghurt könne für ein ganzes Wochenende ausreichend sein.
Aber zum Glück weiß ich der ES soweit Einhalt zu gebieten, dass ich eine Mindestkalorienmenge esse.
Ich weiß nicht, ob ich schon dünn genug bin, denn ich habe mich seit Monaten nicht gewogen.
Ich merke nur, dass meine eigentlich engen Hosen schlabbern und das Maßband einen immer kleineren Umfang zeigt. Aber das will nichts heißen.
Meine Haare hängen trist an meinem Kopf herunter, meine Augen sehen leer aus, mein Gesicht - unrein. Insgesamt finde ich mich nicht schön und das ist immer in der Zeit, wo ich zu wenig Nährstoffe zu mir nehme. Ja, ich finde mein fahles Gesicht und meine blauen Fingerspitzen nicht schön, aber genausowenig schön finde ich mich, wenn ich wieder zunehme.
Es ist ein Dilemma.
Ich trinke schwarzen Kaffee und nehme Atosil (eine Tablette) um die Nacht durchschlafen zu können und nicht vom quälenden Hunger geweckt zu werden.
Ich mag, wenn der Magen leer ist, aber Hunger, diesen tiefen, schmerzenden, dröhnenden Hunger mag ich nicht.
Ich warte einfach mal weiter was passiert, was mit mir passiert. Irgendwann und irgendwo wird es ein Ende geben. Das gab es bisher immer.
<3
Der Sommer endgültig vorbei, mal wieder, der Herbst ist da und der Winter hat auch schon an die Autoscheiben geklopft.
Drei Wochen in meinem neuen Job sind um. Ich bin froh, dass sie um sind.
Mir macht das alles zwar irgendwie Spaß, aber ich bin so unfassbar schnell überfordert und den Tränen nahe, wenn eine neue Aufgabe dazu kommt.
Ich bin froh, wenn die Zeit schnell vergeht und ich dieses Anerkennungsjahr so gut wie möglich überstehe.
Die Zeilen zum Thema Arbeit werden kürzer, denn die Gedanken um mich selbst werden größer.
Die Essstörung hat meinen Kopf wieder sehr vereinnahmt.
Manchmal so sehr, dass ich dumme Dinge tue, weil ich nicht mehr denken kann. Sie hat mich so sehr in ihren Fängen, dass ich wieder einmal frierend in Jacken und Decken gehüllt auf dem Sofa sitze und mein letztes Obst esse, was ich mir für den Tag zurechtgelegt habe, oder die andere abgewogene Hälfte des Winterjoghurts von gestern.
250gr Joghurt? Einfach so? Nein!
Der Joghurt gleicht fast einer Mahlzeit und so kann ich 125gr. für morgen übrig lassen.
Diese großen Joghurts triggern mich, weil ich manchmal auf die Idee komme, ein Joghurt könne für ein ganzes Wochenende ausreichend sein.
Aber zum Glück weiß ich der ES soweit Einhalt zu gebieten, dass ich eine Mindestkalorienmenge esse.
Ich weiß nicht, ob ich schon dünn genug bin, denn ich habe mich seit Monaten nicht gewogen.
Ich merke nur, dass meine eigentlich engen Hosen schlabbern und das Maßband einen immer kleineren Umfang zeigt. Aber das will nichts heißen.
Meine Haare hängen trist an meinem Kopf herunter, meine Augen sehen leer aus, mein Gesicht - unrein. Insgesamt finde ich mich nicht schön und das ist immer in der Zeit, wo ich zu wenig Nährstoffe zu mir nehme. Ja, ich finde mein fahles Gesicht und meine blauen Fingerspitzen nicht schön, aber genausowenig schön finde ich mich, wenn ich wieder zunehme.
Es ist ein Dilemma.
Ich trinke schwarzen Kaffee und nehme Atosil (eine Tablette) um die Nacht durchschlafen zu können und nicht vom quälenden Hunger geweckt zu werden.
Ich mag, wenn der Magen leer ist, aber Hunger, diesen tiefen, schmerzenden, dröhnenden Hunger mag ich nicht.
Ich warte einfach mal weiter was passiert, was mit mir passiert. Irgendwann und irgendwo wird es ein Ende geben. Das gab es bisher immer.
<3
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